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Kliniktasche 2.0

Wann auch immer man anfängt, die Tasche für das Krankenhaus zu packen, es stellt sich irgendwann die Frage: „Was soll ich überhaupt einpacken“? Überall im Internet gibt es vorgefertigte Listen und Tipp dazu was in die perfekte Kliniktasche muss. Letztendlich ist es nicht schlimm, wenn man was zu viel eingepackt hat. Es ist immer besser nachher sagen zu können, das habe ich gar nicht gebraucht. Andersrum ist es aber doch umso blöder, wenn man danach sagen muss, hätte ich mal das und das eingepackt. Aber alles das, kann man vorher ja nicht wissen, außer es ist nicht das erste Mal, dass man eine Kliniktasche packt und auch dann kann es sein, dass man sich mit den Sachen total verschätzt. Aber auch hier gilt, beim zweiten Mal ist man immer schlauer. Wobei auch hier die Gefahr besteht, dass man etwas hätte gebrauchen können, auch wenn man es bei der ersten Geburt nicht gebraucht hat.

Grundsätzlich bin ich generell der Typ Frau, die lieber etwas mehr einpackt, als zu wenig. Was für den Urlaub gilt, kann bei einer Geburt also nicht falsch sein. Um ehrlich zu sein, kann ich mich gar nicht mehr so ganz dran erinnern, was in meiner ersten Kliniktasche alles drin war. Aber ich habe genau Vorstellungen, was ich dieses mal einpacken werden. Da ich genau Vorstellung von der Geburt habe, zumindest weiß, was ich dieses mal gerne dabei hätte, ist es die Kliniktasche 2.0 dieses mal mit anderen Dingen gepackt. Alleine durch Corona, werden dieses mal andere Dinge in der Tasche sein, als bei der erstem Geburt. Darüber hinaus plane ich eine ambulante Geburt, daher könnte ich theoretisch zwei Taschen packen, eine Kreissaaltasche und eine Tasche falls ich doch im Krankenhaus bleiben muss.

Hier gibt es keine langen Listen nur ein paar Tipps für die Kliniktasche

Ich möchte euch hier auch gar keine langen Listen schreiben, was ihr für euch, fürs Baby oder für den Papa braucht. Ich möchte euch hier nur einige meiner wichtigsten Sachen zeigen und vielleicht den ein oder anderen inspirieren, was vielleicht noch mit in die Tasche anderen kann. Neben den üblichen Sachen, wie Kleidung für mich, fürs Baby und die alltäglichen Kosmetikprodukte, gibt es ein paar Dinge, die ich beim letzten mal dringend gebraucht hätte. Ich habe letztendlich ein paar gute Tipps bekommen, habe selber etwas bei Instagram gesehen oder aber auch wirklich aus eigener Erfahrung, Dinge auf meiner Liste die ich unbedingt mitnehmen möchte. Auch Coronabedingt, werden einige Sachen in die Tasche wandern, die ich sonst wohl nicht einpacken würde.

Für den Kreissaal

  • Feuchtes Toilettenpapier (es gibt nichts schlimmeres als das harte, einlagige Papier aus dem Krankenhaus)
  • Lavendel Pflegeöl (nehmen ich zu Entspannung mit)
  • Fuß- & Babyspray (kühl und entspannt die Füße und Beine)
  • Handhygiene Gel oder Spray
  • FFP 2 & OP Masken
  • Mutterpass
  • Krankenkassenkarte
  • Nachthemd
  • dicke Socken
  • Schlappen
  • Kopfhörer
  • Snacks für mich und meinen Mann

Auf Station oder fürs Wochenbett

Da ich eine ambulante Geburt plane und somit sehr wahrscheinlich keinen Krankenhaus Aufenthalt auf Station haben werde, sind viele Dinge wichtig fürs Wochenbett. Da man aber ja nie weiß, wie es kommt, werde ich natürlich auch eine Tasche packen, sollte ein Aufenthalt doch in Frage kommen.

  • auch hier ist das feuchte Toilettenpapier dabei
  • Brustwarzensalbe
  • Stillhütchen
  • Stilleinlagen
  • Stilltee
  • Weleda Schwangerschaftsöl
  • Weleda Brust / Stillöl
  • orthomol natal (habe ich die ganze Schwangerschaft über genommen und werde ich auch in der Stillzeit weiter nehmen)
  • Nachthemd mit Knöpfen
  • bequeme Kleidung
  • Stillschal (falls man mal nicht so die Privatsphäre hat die man haben möchte)

Sicher empfindet jeder, die Dinge anders wichtig. Der eine braucht ein bisschen mehr, der andere etwas weniger. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass man eigentlich gar nicht so viel braucht. Für mich war die Anwesenheit meines Mannes am wichtigsten, ansonsten habe ich nichts vermisst, besonders nicht im Kreissaal. Man hat wichtigeres zutun, als an dicke Socken, ein Nachthemd oder an andere Dinge zu denken. Manchmal geht es ja besonders bei der zweiten Geburt auch relativ schnell, ob man dann wirklich dran denkt, was man in die Tasche gepackt hat, weiß ich nicht.

Sicher ist, es ist nicht schlimm, etwas einzupacken, was man nachher nicht braucht. Aber ich glaube, besonders im Kreißsaal braucht man recht wenig. Anders ist es dann nachher, wenn man auf der Station liegt. Aber auch dort, war mir das wichtigste, dass mein Mann da ist und ich mein Baby beobachten kann. Was ich dabei anhatte und ob ich geschminkt war oder nicht, war mir schlussendlich egal. Einen Stillschal hätte ich allerdings sehr gerne gehabt oder lieber einen Vorhang, zumindest irgendetwas zum abtrennen, damit ich meine Ruhe habe. Leider war das nicht möglich, allerdings ist das mit dem Besuch in Coronazeite ja eh ein bisschen anderes. Zum Glück.

Was muss unbedingt in eure Kliniktasche? Schreibt doch gerne in die Kommentare, vielleicht ist noch was dabei, was ich unbedingt brauchen.

Alles Liebe eure Anja

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