Kinderkleidung – A NEVER ENDING STORY

Eltern kennen es, das Thema Kinderkleidung. Gerade erst gekauft, vielleicht 2 mal getragen und schon sind die Sachen wieder zu klein und wohin dann damit? Bei uns landen die Sachen zu Zeit noch in Kartons, nach Größen sortiert im Keller. Aber auf dauert, haben wir einfach nicht den Platz dafür, alles aufzuheben. Natürlich landet das ein oder andere Teil, bei den Altkleidern. Die Möhrenflecken wollen nicht mehr raus oder aber die Wäsche nicht überstanden, aber das passiert in den seltensten Fall. Durch unsere Windelabo, bekommen wir jeden Monat einen sehr praktischen Karton, in den immer eine Größe passt und die man sehr gut stapeln kann. Allerdings, finde ich das ganze nicht wirklich umweltfreundlich, geschweigedenn nachhaltig. In der heutigen Zeit steigt der Konsum und jetzt seien wir mal ehrlich, wir kaufen doch alles zum Teil sehr unkontrolliert. Man sieht was Schönes und Zack wird es direkt mitgenommen, ohne groß drüber nachzudenken, ob man das Teil wirklich braucht. Ich kann mich davon nun wirklich nicht frei sprechen, denn auch ich lasse mich immer wieder verlocken, etwas Neues zu kaufen. Ob es für mich, meinen Männer oder meine Tochter ist, sobald ich etwas Schönes sehe, schaltet der Verstand ab und ich nehme es mit. Ob der Kleiderschrank zu Hause überhaupt noch einen freien Platz hergibt, ist nicht wirklich relevant. Ich will gar nicht wissen, in wie vielen deutschen Kleiderschränken, Kleidungsstücke hängen, die noch nie getragen wurden und sogar noch ein Preisschild haben. Auch bei mir haben es einige Kleidungsstücken in den Schrank geschafft, die ich leider nie anziehen werde. Zum einen, weil die Größen gar nicht passt und ich die Umtauschfrist verpasst habe oder weil es mich schlichtweg einfach nicht gefällt.

Aber kommen wir zurück zu den Kinderklamotten, auch dort platzen regelmäßig Schränke und Kommoden. Natürlich braucht man für ein Baby oder Kleinkind etwas mehr, wenn man nicht jeden Tag die Waschmaschine anschmeißen will, aber muss es tatsächlich so viel sein. Auch unserer Kommode platze am Anfang beinah aus den Angeln. Soviel Kurz- und Langarmbodies wie wir hatten, konnte unsere Tochter gar nicht anziehen. In den letzten 7 Monaten, habe ich dann doch eingesehen, dass wir soviel nicht brauchen und habe regelmäßig beim Aussortieren gemerkt, dass wir einige Kleidungsstücke im Schrank hatten, die meine Tochter nie getragen hat. Ich kaufe überwiegen bei Zara und H&M. Am Anfang habe ich auch immer wieder mal bei Primark eingekauft, denn dort gab es viel für wenig Geld. Allerdings wollte ich auch immer wieder ein paar besondere Teile haben, somit zogen auch die ein oder andere Sachen von Steiff oder GAP ein, dank Mamikreisel oder diversen Kinderflomärkten auch zu einem annehmbaren Preis. Trotzdem kam immer wieder die Frage nach dem wohin auf, wenn die Sachen dann zu klein wurde. Am Anfang habe ich mir noch die Arbeit gemacht und habe jedes einzelne Teil fotografiert und bei Mamikreisel eingestellt. Allerdings ist mir das mittlerweile einfach zu Mühselig, nicht nur das einstellen, sondern auch das Diskutieren über Preis und Versand wurde immer anstrengender. Seit dem bunker ich die Sachen nun im Keller und sie warten darauf entweder in ein paar Jahre für das zweite Kind genutzt zu werden oder aber auch auf ein Wunder.

Wir haben für uns nun eine tolle Lösung gefunden und unsere Maus kann wunderschöne, tolle Sachen tragen und wir müssen kein Vermögen ausgeben und haben bald auch kein Kinder-Secondhand Lager im Keller. Natürlich werde ich auch in Zukunft immer wieder etwas Neues kaufen oder bestimmte Sachen einfach behalten, weil dort bestimmte Erinnerungen dran hängen. Aber wir versuche nun etwas nachhaltiger zu kaufen und mehr drüber nachzudenken, ob wir das Teil nun wirklich brauchen oder es einfach nur schön ist.

In der kommenden Woche werde ich euch unsere Lösung in einem Blogpost vorstellen. ❤️

Bis bald eure Anja

47 comments

  1. Liebe Anja, auch wenn ich bei meinen Kids das Ein oder andere Teil auch aufgehoben habe, so habe ich Kleidung, die ich nicht mehr haben wollte immer auf Flohmärkten verkauft. Ich mag das Flair einfach und man findet so auch „neue“ Sachen für die eigenen Kids. Ich bin gespannt, welche Lösung ihr parat habt. Alles Liebe Marie

    1. Ich überlege momentan auch, die Sachen auf einem Flohmarkt zu verkaufen, allerdings möchte ich dafür noch ein bisschen sammeln damit ich nicht nur mit 10-20 Teile da stehe. Leider sind die Standmieten meistens sehr teuer, da lohnt sich das Verkaufen oftmals nicht. Ich sehe dann doch nicht ein wenn ich nach Abzug der Miete noch 20-30 Euro habe.

    1. Tausche ist leider gar nicht so einfach, das haben wir nämlich auch schon versuchen. Denn ich brauche ja eine größerer Größe und die meistens haben dann nur kleinere Sachen. Bei Kinderkleidung leider nicht so einfach. Aber ich selber habe das auch schon gemacht.

  2. Hey du.
    Tolle Lösung die ihr da habt und auch mir wurde das zu mühselig Kleidungsstücke der Kinder zu Mamikreisel zu stellen. Meine Lösung: Ich verschenke die Sachen. So können sich andere Familien darüber freuen und ich bin die Sachen los, da sie hier eh nur herumstehen und Platz wegnehmen würden.

    Liebste Grüße,
    Sandra.

    1. Verschenke ist natürlich auch eine schöne Sachen, ist mir aber auf dauert dann doch etwas zu teuer.
      Da mir leider keiner was schenkt und ich immer wieder neu kaufen muss.

  3. Ich habe zwar keine Kinder, bin aber in meinem Bekanntenkreis immer wieder fasziniert, wieviel Kleidung deren Sprösslinge im Schrank haben!
    Gerade bei Babies ergibt es für mich keinen Sinn ausschließlich neue Kleidung zu kaufen, da sie ohnehin rasend schnell rauswachsen.ich würde da wohl auch eher secondhand Shoppen…

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

    1. Also ich kaufe auch nur bestimmte Sachen neu und immer mal wieder etwas, weil man ja doch hier und da mal was schönes sieht.
      Ich kaufe aber auch oft gebrauchte Sachen, besonders in der Anfangszeit habe ich das viel gemacht.

  4. Ja, wir leben echt in einer Überfluss Gesellschaft. Ist bei mir leider auch mit einen Dingen so … aber ich arbeite dran. Wer braucht denn auch 25 Tshirts für sich? Bei den Kindern ist es was anderes, da sie schnell raus wachsen oder die Sachen kaputt gehen etc. Danke Dir! Viele liebe Grüße!

    1. Leider stimmt das, ich möchte auch oft bewusster Leben und nicht mehr so viel kaufen. Leider gelingt es mir bis jetzt noch nicht so wirklich.

  5. Hi,
    ich hab keine Kinder aber eine kleine Nichte und bei ihr haben wir das auch von Anfang an so gemacht, ein zwei schöne Teile werden neu gekauft und der Rest gebraucht und dann auch wieder verkauft.

    Auch bei Schuhen braucht man dann ja auch immer gleich zwei weil einmal Kindergarten und einmal daheim (Gummistiefel, Hausschuhe etc.) Da wird auch ein paar neu gekauft für privat daheim etc und ein paar gebraucht für den KiGa.

    Ich wünsch dir noch einen schönen Tag!

    Liebe Grüße Jacky
    http://www.tschaakiisveggieblog.at

  6. Ich glaube, davon können alle Eltern ein Lied singen. Ich habe zwar keine Kinder, aber gehe ab und zu mit, wenn meine Schwester die zu klein gewordene Kleidung ihrer Kids auf dem Flohmarkt verkauft.

    Liebe Grüße,
    Saskia Katharina

  7. Ich habe keine Kinder, aber beispielsweise nie verstanden, wieso man teure Marken kaufen muss in einer Phase, wo man den Kindern beim Wachsen zusehen kann. 😉 Man kann sich ja anfangs auch viel schenken lassen von Freunden und Verwandten.
    Ich finde Kindertrödel da als Lösung super, ich glaube, das meiste würde ich auch gebraucht kaufen in den ersten Jahren oder von Freunden übernehmen. Aber von dieser Basar-Mentalität auf den Kleiderbörsen habe ich auch schon viel gelesen, nicht nur bei Kinderkleidung. Paypal wird zurückgebucht, Päckchen sind angeblich nie angekommen und lauter so Mist. Da muss man wirklich aufpassen…

    1. Weil oftmals die Qualität einfach viel bessere ist. Leider ist das wirklich so und ich habe es schon oft selber gemerkt.
      Wenn ich Sachen von Steiff 10 mal gewaschen habe, sehen sie noch genauso aus wie vorher und die Größe ist auch noch die selbe, den Trockner überleben sie auch gut. Bei vielen Sachen wie z.B. von Zara, H&M und Primark ist das keines Fall so. Die Sachen sind krumm und schief und oft 2 Nummern kleiner.

  8. Oh ich bin schon sehr gespannt auf eure Lösung. Bei meinem Großen lagen die Sachen nun fast 12 Jahre im Keller, bis sich jetzt Krümel Nr 2 angekündigt hat. Beim Durchschauen war vieles nicht mehr gut oder gefiel mir einfach nicht. Dadurch ist dann doch einiges im Müll oder in der Kleidertonne gelandet. Aber ich muss mich auch immer beherrschen nicht zu viel zu kaufen…

    Liebe Grüße
    Fio

  9. Ich finde die Idee super! Meine Jungs haben nicht so viele Kleider, ich achte da sehr drauf! Es kommt schon häufig vor, dass ich schnell waschen muss, weil die Schränke leer sind. Sie haben genug, aber kein Übermaß! Da habe ich als Baby schon drauf geachtet.

    Lieben Gruß, Bea

  10. Also hier wird nicht soviel für die lieben kleinen gekauft,macht die Erfahrung! Wir haben auch viel von den größeren jetzt für die Kleinste. Sind ihr die Sachen jetzt zu klein werden sie verkauft oder einfach auch weggegeben.
    Da bin ich mal auf eure Lösung gespannt.

    Lg aus Norwegen
    Ina

    http://www.mitkindimrucksack.de

  11. Da wir auf Baby nr. 2 Warten und es auch gleich klar war, dass wir kein einzelkind möchten, habe ich ebenfalls alles aufgehoben.
    Du schreibst, es sei nicht nachhaltig? Aber genau das ist es doch! Stell Dir vor du hättest alles verkauft und dann müsstest du bei Kind 2 alles von vorne kaufen. Auch wenn sich die Jahreszeiten oder sogar Geschlechter nicht überschneiden gibt es doch Sachen die beide anziehen können…

  12. Hallo Anja,
    ich bin auf die Lösung sehr gespannt. Ich habe einen großen Sohn (5) und Zwillinge (2). Die twins sind ein Junge und ein Mädchen. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, wir haben Massen an Klamotten und mir ist es viel zu mühselig Alles einzustellen. Ich bin mega gespannt und teste es mit Sicherheit aus. Liebe Grüße Nini von http://www.mamazeiten.com

    1. Die Sachen zu verkaufen macht mir auch einfach keine Spaß mehr, ich verlange kein Vermögen dafür, aber manchmal ist es einfach dreist was die Leute einem bieten.

  13. ohh das kommt mir aus der eigenen Kindheit auch ein bissel bekannt vor 🙂
    uns hat es wirklich an nichts gefehlt und wenn wir einen besonderen Kleiderwunsch hatten, wurde er auch so gut es geht erfüllt – aber ich fand es auch unheimlich cool, die Sachen meiner älteren Schwester zu tragen!

    da habt ihr also denke ich, wirklich eine schöne Lösung gefunden 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    1. Meine Schwester ist 13 Jahre älter als ich, da war es sehr selten, wenn ich mal Sachen von ihr tragen konnte.
      Später als Teenie war es dann manchmal so.

  14. Ich muss sagen, dass ich das Sammelspiel nicht mitgemacht habe 🙂 Schnell war durch unsere Trennung klar, dass meine Tochter wohl das einzige Kind bleiben würde und so habe ich ihre Sachen sobald sie zu klein wurden sofort wieder weiterverschenkt oder weiterverkauft. Ihre Babysachen habe ich, abgesehen von Bodys allerdings auch viel gebraucht gekauft. Ich habe es einfach nicht eingesehen viel Geld für, wie Du schon schreibst, 2-3 Wochen auszugeben.
    Und so bin ich sehr lange sehr gut gefahren. Jetzt ist sie 15 und die Sachen trägt sie bis sie den Klamottentod sterben 🙂

    1. Na wenn es klar ist, dass kein zweites mehr kommt, dann würde ich die Sachen bis auf wenige Erinnerungsstücke auch weg geben. Momentan bewahre ich sie alle auf, denn in 2-3 Jahren wieder von vorne anzufangen wäre blöd, wenn es wieder ein Mädchen wird.

  15. Ja, davon kann ich ein Lied singen. Mein Kleiner hat Kleidung im Schrank, die hat er noch nie getragen und werden jetzt in der Familie weiter gegeben. Wobei er jetzt 6 ist und er ja zum Glück nicht mehr ganz so schnell wächst. Hoffentlich ^^

    Alles liebe

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